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Zarter Bambusast

Aikido kann als ein Erfahrungsraum von Wahrnehmung und Verkörperung verstanden werden – als ein Weg, auf dem äußere Form aus der Qualität innerer Organisation heraus entsteht.

Zwischen Praxis und Reflexion, zwischen Dojo und Alltag, zwischen dem Körper, den wir haben, und dem Leib, der wir sind, entstehen Fragen, Erfahrungen und manchmal kleine Verschiebungen.

Es sind oft unscheinbare Veränderungen:
Momente, in denen Üben nicht nur ausgeführt, sondern erfahren wird.

Die Annäherungen bleiben bewusst tastend – beobachtend, reflektierend, forschend.

Vielleicht ist Aikido keine Kampfkunst für möglichst viele Menschen.

Vielleicht ist es eine Praxis für die, die bereit sind, lange genug zu bleiben.